Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden zeigt vom 22. Juni bis 30. Juli eine Sonderausstellung „abgestempelt“, die die Bundeszentrale für politische Bildung, basierend auf einer gleichnamigen Ausstellung des Museums für Kommunikation und des jüdischen Museums Frankfurt am Main, erstellt hat.

Über die Jahre hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney fast 1.000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, von denen eine Auswahl in der Wanderausstellung dokumentiert ist. Die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Sie sind als historische Quellen zu verstehen, die als Gebrauchsgegenstände einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags, geprägt durch Vorurteile und Diskriminierungen, ermöglichen.

Die Ausstellung verfolgt nicht nur das Ziel, etwas Vergangenes zu präsentieren. Vielmehr will sie die Besucher über Motive und Bildsprache aufklären und die wappnen, sowohl Antisemitismus als auch andere Formen diskriminierender Etikettierungen in der Gegenwart zu erkennen und zu deuten.

 
Die Ausstellung eignet sich auch sehr gut für den Besuch von Schulklassen, pädagogische Begleitmaterialien liegen vor.

Eintritt frei!

 


 

Begleitprogramm

Eine Übersicht unserer Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung finden Sie hier…

Veranstaltungsflyer als pdf: Veranstaltungsprogramm

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